Morgens, halb zehn in Darmstadt. Die Sonne scheint, das Auge lacht, wir haben Hunger mitgebracht. Das dachte sich auch der TU-Darmstadt-Student und Autor Marcel Fabijanic als er diesen praktischen und bisher einmaligen Frühstücksführer für Darmstadt schrieb. Bepackt mit Stift, Block und Fotoapparat erkundet er die schönsten, besten und manchmal auch verstecktesten Cafés in und um Darmstadt und hat so diesen liebevoll gestalteten Frühstücksführer zusammengestellt. Kaffeesorten und Brötchenvielfalt, Buffetsortiment und regionaler Produktanteil werden vom Autor ebenso untersucht wie Interieur, Servicequalität und Ambiente. Verfeinert mit Rezepten hausgemachter Leckereien, die der Autor den Geschäftsführern und Inhabern der Cafés entlockt hat, entführt Marcel Fabijanic mit seinem Buch in Darmstadts Oasen der Frühstückskultur. Abgerundet mit den wichtigsten Infos zu Kontaktdaten, Öffnungszeiten, und Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist das Frühstücken in Darmstadt nun bei Wind und Wetter gerettet.
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Darmstadt (ots) – Am heutigen Dienstag, den 22.09.09, kam es gg. 01.45 h zu einem Brand eines Verkehrsbusses im Busdepot der HEAG (Darmstädter ÖPNV). Der Brand brach nach ersten Erkenntnissen im Motorraum des Busses aus und setzte weitere Busse im Depot in Brand.
Das benachbarte Marienhospital sowie umliegende Anwohner wurden durch die Polizei aufgefordert Fenster und Türen zu schließen. Die Klappacher Straße, die unmittelbar am brennden Depot vorbeiführt, wurde komplett aus beiden Richtungen gesperrt.
Der Brand wurde in den frühen Morgenstunden gelöscht. In einem Großeinsatz der Feuerwehr, bei dem die Berufsfeuerwehr Darmstadt, die Freiwilligen Feuerwehren von Arheilgen, Eberstadt und der Innenstadt Darmstadt sowie die Werksfeuerwehr der Firma Merck zum Einsatz kamen, gelang es, nach wenigen Stunden den Brand unter Kontrolle zu bekommen und noch größeren Schaden zu vermeiden.
Insgesamt wurden nach ersten Erkenntnissen durch das Feuer 17 Busse zerstört. Es wird auch nicht ausgeschlossen, dass Gebäudeschaden entstanden ist. Entsprechende statische Untersuchungen müssen noch angestellt werden. Insgesamt entstand ein Schaden von mehreren hunderttausend Euro. Ursache des Brandes dürfte nach ersten Erkenntnissen der Polizei ein technischer Defekt in dem Motorraum eines Busses sein, der den Brand auslöste, der wiederum rasch auf die anderen Fahrzeuge übergriff.
Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurden benachbarte Anwohner gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Eine Gefährdung der Bevölkerung bestand nicht. Dies wurde auch durch Messergebnisse der Berufsfeuerwehr Darmstadt bestätigt. Personen kamen nicht zu Schaden. Die Klappacher Straße war für mehrere Stunden gesperrt und wurde gegen 06:00 Uhr für den Verkehr wieder freigegeben. Die HEAG ist bemüht, den Ausfall der Busse zu kompensieren, damit der öffentliche Nahverkehr nur unwesentlich beeinträchtigt wird.
Weitere Fotos bei echo-online. Foto oben: Feuerwehr Darmstadt
Mittags relaxte Bundesjustizministerin Brigitte Zypries noch in einer Bessunger Pizzeria, ab 17 Uhr war sie dann mit SPD-Kanzlerkandidat und Aussenminister Frank- Walter Steinmeier mitten im Wahlkampf auf einer Kundgebung der SPD auf dem Darmstädter Karolinenplatz. Gut sechs Wochen vor der Bundestagswahl am 27. September präsentierten sie den “Deutschland-Plan”, der u.a. vier Millionen Arbeitsplätze verspricht. Weitere Fotos in der Galerie.
Mutmacher im Endspurt - Zuversicht trotz schlechter Umfrageergebnisse - Bericht bei echo-online.
Wie die Wissenschaftsstadt Darmstadt am Donnerstag (16.07.) in einer Pressemeldung mitteilte, ist eine Anmeldung der Künstlerkolonie zum Weltkulturerbe geplant. Bereits im letzten Jahr beschloss die Stadtverordnetenversammlung die Erarbeitung einer Gesamtkonzeption zum Erhalt und zur Weiterentwicklung der Mathildenhöhe. Der Koordinator der Mathildenhöhe, Nikolaus Heiss, hat nun eine Rahmenkonzeption erarbeitet und dem Magistrat der Stadt Darmstadt vorgestellt. Mit dieser Rahmenkonzeption verbunden sind die weitere Prüfung einer Anmeldung der Künstlerkolonie zum Weltkulturerbe, Vorschläge zur besseren Einbindung des Ensembles in das Gefüge der Stadt und die Vorbereitung eines internationalen Wettbewerbs zur Gestaltung des Osthanges der Mathildenhöhe.
Der Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt stimmte in seiner Sitzung am Mittwoch (15.) der Rahmenkonzeption zu. “Die Wissenschaftsstadt Darmstadt verpflichtet sich mit den Beschlüssen der Stadtverordnetenversammlung und des Magistrats, die Erhaltung, Pflege, Sanierung, bauliche Ergänzung und städtebaulich-architektonische Weiterentwicklung der Künstlerkolonie voranzutreiben. Alle Kräfte, die dazu beitragen können, werden gebündelt und in eine Gesamtkonzeption eingebunden. Die Mathildenhöhe mit ihren Ausstellungen, Museen, Führungen, Festen und Veranstaltungen ist ein lebendiger kultureller Mittelpunkt im Herzen Darmstadts. Diese Eigenschaft ist zu erhalten und zu stärken”, erläuterte Darmstadts Kulturdezernent, Oberbürgermeister Walter Hoffmann laut Meldung. Gleichzeitig sei die Bestandsaufnahme eine wichtige Grundlage eines möglichen Weltkulturerbeantrags, so Stadtrat Klaus Feuchtinger. “Hierfür ist außerdem die kunst- und architekturhistorisch universelle Bedeutung der Reformarchitektur in der Region mit dem Zentrum Mathildenhöhe durch international anerkannte Wissenschaftler nachzuweisen”, so Feuchtinger weiter.
Am Dienstagvormittag hat der Einsatzleiter der Polizei für das Heinerfest 2009 (2.-6.7.09), Peter Wolfenstädter, eine insgesamt positive Bilanz für das größte Volksfest Südhessens gezogen. “Das Konzept der Polizei, mit Fußstreifen immer an bestimmten Brennpunkten präsent zu sein, hat sich bewährt”, resümierte der Polizeihauptkommissar nach den fünf Darmstädter Festtagen.
Aufkommende Streitigkeiten unter meist alkoholisierten “Streithähnen” konnten so von den eingesetzten Beamtinnen und Beamten schnell unterbunden werden. Insgesamt siebzehn Mal wurden die Ordnungshüter zu Schlägereien gerufen. In sechs Fällen mussten die Streifen die Kontrahenten voneinander trennen oder zwischen den Beteiligten schlichten. Fünf Mal mussten Strafanzeigen wegen Körperverletzung aufgenommen werden.
Ein weiterer Rückgang gegenüber den Vorjahren, als neun Mal (2008) und vierzehn Mal Anzeige (2007) erstattet wurde. Sicher auch eine Folge des schnellen und konsequenten Einschreitens der Einsatzkräfte. Fünfzehn Mal zogen die Beamten die “rote Karte”. Sich anbahnende Störungen konnten damit schon im Vorfeld durch die Platzverweise unterbunden werden. Ebenso positiv in Relation zu den hohen Besucherzahlen sind die Anzeigen wegen Diebstahl. Sieben Besucher erstatteten Anzeige, weil ihnen die Geldbörse, das Handy oder die ganze Tasche gestohlen wurde. 2008 waren es elf Fälle.
Manch einer hatte während des Heinerfestes etwas zu tief ins Glas geschaut, musste seinen Rausch bei der Polizei ausschlafen oder wurde sicher nach Hause geleitet. Mit insgesamt vier “Übernachtungsgästen” und weiteren sechs “anderen hilflosen Personen” innerhalb von fünf Tagen kann aber auch hier fast von “Normalität” gesprochen werden. Besonders erfreulich ist, dass es rund um das Fest zu keinen gravierenden Ereignissen im Straßenverkehr kam. Verkehrsunfälle oder alkoholisierte Verkehrsteilnehmer waren in unmittelbaren Zusammenhang mit dem Heinerfest nicht zu verzeichnen.
Fünf Mal waren Kinder im Trubel des Festes aus der elterlichen Obhut entschwunden. Die Polizei konnte aber auch hier schnell eine Familienzusammenführung gewährleisten. Mit Lärmbeschwerden, verloren Sachen oder ähnlichen Dingen mussten sich die Polizisten insgesamt sechs Mal befassen. Seit gestern ist in Innenstadt wieder die Normalität eingekehrt. Auf ein Neues also beim Heinerfest 2010 (1. - 5. Juli 2010), das während der im nächsten Jahr stattfindenden Fußball-Weltmeisterschaft über die Bühne gehen wird.
Vom 24. bis 26. April fanden zum fünften Mal die Darmstädter Tage der Fotografie statt. Das Foto-Festival setzt Themen und hinterfragt diese aus unterschiedlichen Perspektiven und Genres. Dieses Jahr lief die Veranstaltung unter dem Thema “Vision – Aussicht aufs Leben”. Laut den Initiatoren der Darmstädter Tage der Fotografie können diese Visionen groß oder klein sein, materiell oder immateriell, rebellisch, poetisch, romantisch und noch so vieles mehr. Sie zielen auf ein anderes Leben oder eine bessere Gesellschaft, verheißen aber auch nicht immer Gutes – im Hier und Jetzt oder in der Zukunft. Von diesen Prozessen oder ihren Ereignissen wurden bei den Darmstädter Tagen der Fotografie künstlerische Fotoarbeiten gezeigt, die inszeniert oder dokumentarisch das Thema “Vision – Aussicht aufs Leben” reflektierten. Nationale und internationale Fotokünstler zeigten ihre Werke in der Hauptausstellung im Designhaus und an 12 weiteren Standorten in Darmstadt. Zudem waren sieben Vorträge zu hören, vom Ausstellungskurator, über Fotografen bis hin zum Zukunftsforscher.
Ebenfalls ein Muss für alle Fotografie-Fans war am Sonntag (26.04.2009) die Fotobörse an der Lichtwiese (Technische Universität Darmstadt). In der dortigen Mensa trafen sich viele Foto-Interessierte, um Raritäten zu ergattern oder um mit Gleichgesinnten zu fachsimpeln. Fotogalerie mit Impressionen von beiden Veranstaltungen auf www.tommy.de.
Am Donnerstag (09.04.2009) fand in der Centralstation die Veranstaltung “Darmstädter helfen Darmstädtern” statt. Hinter dem Projekt stehen die Darmstädter Daniel Christoffel (”Darmstädter”-Brauerei) und Bernd Salm (”Salm”-Imbiss), die Mitbürgern helfen, welche dringend notwendige finanzielle Unterstützung benötigen. Gestern Abend verzichteten wieder mehrere Künstler auf ihre Gage, die Darmstädter Privatbrauerei übernahm die Produktionskosten, die Centralstation stellte die Räumlichkeiten und rührte die Werbetrommel. Mit dabei waren zur Einstimmung das Darmstädter Gitarristen-Duo “MichelAngelou” und die Band “B-Sides”. Als Haupt-Act stürmten “Tommy And The Moondogs” die Bühne. Mit Cover-Hits aus den Achtzigern brachte die Band die Centralstation zum rocken und sammelte somit kräftig Geld für das Projekt “Darmstädter helfen Darmstädtern”. Im Anschluss legte Mellow-Weekend-DJ “flat revo” auf. Über 170 Fotos sind in der Galerie zu finden!
Seit Dienstag hat die “hobit” (Hochschul- und Berufsinformationstage) im Darmstadtium ihre Pforten geöffnet. Bis Donnerstag stehen dort unter dem Motto “Pick’ dir was raus” über 70 Messestände mit Informationen für interessierte Schüler und Schulabgänger bereit. Außerdem gibt es an den drei Messetagen über 200 Vorträge zu verschiedenen Studienfächern und Berufsbildern. Veranstalter der Hobit sind die Technische Universität, Hochschule Darmstadt, Evangelische Fachhochschule, Arbeitsagentur und die Stadt Darmstadt.
Wie das Polizeipräsidium Südhessen heute mitteilt, kam es am Samstagabend (17.01.) in Mörfelden-Walldorf bei einer Feier zu einem Streit, bei dem ein 18 Jahre alter Schüler erstochen wurde. Die Feier fand “In der Trift” im SKG-Heim statt und wurde von rund 600 Gästen besucht. Die genauen Tatumstände stehen zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest. Die Polizei hat im Zuge der sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen einen 18 Jahre alten Mann aus Langen festgenommen. Er steht in dringendem Tatverdacht, dem Opfer die tödlichen Verletzungen zugefügt zu haben. Das Opfer wird zur Zeit obduziert. Aufgrund des Ergebnisses erhoffen sich die Ermittler weitere Erkenntnisse zum Tatgeschehen.
Zeugenhinweise an die Polizeidirektion Groß-Gerau (Tel.: 06142 / 6960).