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Brand im Busdepot

Foto: Feuerwehr Darmstadt
Darmstadt (ots) – Am heutigen Dienstag, den 22.09.09, kam es gg. 01.45 h zu einem Brand eines Verkehrsbusses im Busdepot der HEAG (Darmstädter ÖPNV). Der Brand brach nach ersten Erkenntnissen im Motorraum des Busses aus und setzte weitere Busse im Depot in Brand.
Das benachbarte Marienhospital sowie umliegende Anwohner wurden durch die Polizei aufgefordert Fenster und Türen zu schließen. Die Klappacher Straße, die unmittelbar am brennden Depot vorbeiführt, wurde komplett aus beiden Richtungen gesperrt.
Der Brand wurde  in den frühen Morgenstunden gelöscht. In einem Großeinsatz der Feuerwehr, bei dem die Berufsfeuerwehr Darmstadt, die Freiwilligen Feuerwehren von Arheilgen, Eberstadt und der Innenstadt Darmstadt sowie die Werksfeuerwehr der Firma Merck zum Einsatz kamen, gelang es, nach wenigen Stunden den Brand unter Kontrolle zu bekommen und noch größeren Schaden zu vermeiden.
Insgesamt wurden nach ersten Erkenntnissen durch das Feuer 17 Busse zerstört. Es wird auch nicht ausgeschlossen, dass Gebäudeschaden entstanden ist. Entsprechende statische Untersuchungen müssen noch angestellt werden. Insgesamt entstand ein Schaden von mehreren hunderttausend Euro. Ursache des Brandes dürfte nach ersten Erkenntnissen der Polizei ein technischer Defekt in dem Motorraum eines Busses sein, der den Brand auslöste, der wiederum rasch auf die anderen Fahrzeuge übergriff.
Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurden benachbarte Anwohner gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Eine Gefährdung der Bevölkerung bestand nicht. Dies wurde auch durch Messergebnisse der Berufsfeuerwehr Darmstadt bestätigt. Personen kamen nicht zu Schaden. Die Klappacher Straße war für mehrere Stunden gesperrt und wurde gegen 06:00 Uhr für den Verkehr wieder freigegeben. Die HEAG ist bemüht, den Ausfall der Busse zu kompensieren, damit der öffentliche Nahverkehr nur unwesentlich beeinträchtigt wird.
Weitere Fotos bei echo-online. Foto oben: Feuerwehr Darmstadt

jetzt kommentieren? 22. September 2009

LKW-Unfall auf der A5


Um 09.50 Uhr ereignete sich heute auf der A 5 in Richtung Darmstadt kurz vor der Ausfahrt Weiterstadt ein folgenschwerer Auffahrunfall von drei Sattelzügen: Verkehrsbedingt musste ein Autotransporter aus Essen, beladen mit neuen DB abbremsen. Ein nachfolgender Kühlzug aus Delmenhorst erkannte dies zu spät und fuhr auf diesen Transporter auf. In diese Unfallstelle fuhr ein dritter Sattelzug aus Mörfelden. Die Fahrer der beiden auffahrenden Lkw wurden in ihren Führerhäusern eingeklemmt und mussten von der Feuerwehr Darmstadt befreit werden. Ein 48jährige Fahrer wurde schwer verletzt in die städtischen Kliniken in Darmstadt eingeliefert, ein Weiterer konnte nach ambulanter Behandlung im Krankenhaus wieder entlassen werden. Insgesamt entstand ein Sachschaden von ca. 475.000 Euro. Die Fahrbahn war für ca. 1 Stunde voll gesperrt, danach zunächst einspurig und ab 12.00 Uhr zweispurig befahrbar. Um 16.00 Uhr war die Bergung aller Fahrzeuge abgeschlossen. Es entstand ein über 10 km langer Stau. Die Verkehrsteilnehmer im Stau wurden vom DRK und ADAC mit kalten Getränken versorgt.

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Unfall mit tödlichem Ausgang auf der A 67 bei Büttelborn

Heute Morgen kam es auf der Autobahn 67 bei Büttelborn zu einem Unfall mit tödlichem Ausgang.  Ein 31 Jahre alter Mann befuhr mit seinem Ford ordnungsgemäß die rechte Fahrspur, als sich von hinten ein Mercedes, besetzt mit zwei 21 Jahre alten Männern, auf der linken Fahrspur näherte. Aus bislang nicht geklärter Ursache prallte der Mercedes ungebremst auf den vorausfahrenden Ford. Der 31 Jahre alte Fahrer war auf der Stelle tot. Der Mercedes kippte durch den Aufprall auf das Dach und rutschte in dieser Lage noch rund 260 Meter über die Fahrbahn, bis er im Straßengraben liegen blieb. Beide Insassen des Mercedes wurden leicht verletzt und kamen zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Der rechte Fahrstreifen war bis etwa 9.30 Uhr gesperrt. Da bei dem Unfallfahrer der Verdacht auf Alkoholeinfluss besteht, wurde eine Blutprobe angeordnet. Beide Fahrzeuge erlitten Totalschaden; der Gesamtschaden beträgt nach vorläufigen Schätzungen durch die Polizei etwa 37 500 Euro.

jetzt kommentieren? 08. Februar 2009

Bombenfund auf Großbaustelle in Weiterstadt


Auf der Großbaustelle des neuen Shoppingcenters Loop5 in der Gutenbergstraße im Weiterstädter Stadtteil Riedbahn wurde heute bei Baggerarbeiten eine 20 x 80 cm große Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg gefunden. Der Kampfmittelräumdienst konnte die Bombe sicher entschärfen. Da der Fundort nahe der angrenzenden A 5 liegt, musste die Autobahn in diesem Bereich von 13:07 bis 13:30 Uhr wegen  Räumarbeiten voll gesperrt werden. Es kam zu keinen Komplikationen.

bisher 1 Kommentar 16. Dezember 2008

Tanz-Zentrum Blau-Gold in Darmstadt brennt nieder

Feuer im Tanzsportzentrum Blau-Gold Casino Darmstadt
Foto: Feuerwehr Darmstadt
Das Tanzsportzentrum TSZ Blau-Gold Casino in der Alsfelder Straße in Darmstadt ist in der Nacht zum Dienstag vollkommen niedergebrannt. Wie die Polizei in Darmstadt berichtet, brach der Großband um etwa 3 Uhr in der Sporthalle des Zentrums aus. Noch in der Nacht wurden von der Feuerwehr mit einem Schwerlastkran Teile des Daches und einer Zwischendecke abgetragen. Personen sind nicht zu Schaden gekommen. Laut dem “Darmstädter Echo” beläuft sich die Schadenshöhe auf rund 1,2 Millionen Euro. Die Brandursache ist bislang unklar, die entsprechenden Ermittlungen der Brandexperten stehen noch aus.
Erste Fotos bei echo-online.

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Positive Bilanz des Heinerfestes aus polizeilicher Sicht

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Gestern war letzter Tag auf dem Heinerfest in Darmstadt und traditionell endete es mit einem Feuerwerk. Das obige Video zeigt einen Rundgang über das Fest.

Darmstadt (ots) – Der polizeiliche Einsatzleiter des Heinerfestes, Polizeihauptkommissar Peter Wolfenstädter, zog am Dienstagvormittag nach Ende des Heinerfestes 3.-7.8.08) eine insgesamt positive Bilanz. Die Beamten hatten trotz anhaltend hoher Besucherzahlen – mehrere hunderttausend Besucher mit dem besucherstärksten Tag am Samstag – noch weniger Anlässe als im Jahr 2007 zu verzeichnen, die ein polizeiliches Einschreiten erforderlich machten.Die Polizei war im Verlauf des Festes mit einer eigenes eingerichteten Festwache und vielen Fußstreifen ständig präsent. Aufkommende Streitigkeiten unter alkoholisierten “Streithähnen” konnten von den eingesetzten Beamtinnen und Beamten meist schon im Keim erstickt werden. Dreizehn Mal wurden die Ordnungshüter zu kleineren Schlägereien gerufen. In sechs Fällen konnten die Kontrahenten getrennt oder zwischen den Beteiligten geschlichtet werden. Neun Strafanzeigen wegen Körperverletzung wurden im Zusammenhang mit dem Fest erstattet. Im Vorjahr waren es noch vierzehn Anzeigen. Vierzehn Mal machten die Beamten von der Möglichkeit Gebrauch, im Vorfeld sich anbahnende Störungen durch Platzverweise zu unterbinden. Drei Sachbeschädigungen wurden zur Anzeige gebracht. Elf Mal wurde von Besuchern Anzeige wegen Diebstahl von Geldbörsen, Handys oder ähnlichem erstattet. Vier Personen mussten nach Beteiligung an Schlägereien aufgrund ihres übermäßigen Alkoholkonsums Verhinderung weiterer Straftaten oder aufgrund ihrer alkoholbedingten hilflosen Lage ihren Rausch im Polizeigewahrsam ausschlafen. Im Zusammenhang mit dem Straßenverkehr kam es zu keinen gravierenden Ereignissen. Kein einziger Unfall im unmittelbaren Zusammenhang mit dem Heinerfest wurde registriert. Letztlich musste auch nur ein Autofahrer zur Blutentnahme. Zwei Kinder waren kurzzeitig im Trubel des Festes verschwunden. Sie konnten aber schnell wieder ihren Erziehungsberechtigten übergeben werden. Erfreulich auch: Nur vier Mal wurde die Polizei wegen übermäßigen Lärms gerufen. Im letzten Jahr war dies noch sieben Mal der Fall. Insgesamt ist von Begleiterscheinungen zu sprechen, die im normalen Rahmen eines Volksfestes dieser Größenordnung liegen. Das Heinerfest 2009 kann also kommen.

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Tausende Fußballfans friedlich beim Public Viewing

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Darmstadt/ Landkreise Darmstadt-Dieburg/ Bergstraße/ Groß-Gerau/ Odenwald: (ots) – Rund 18.000 Menschen nahmen an den Public Viewing Veranstaltungen in den südhessischen Landkreisen und der Stadt Darmstadt teil. Die Spektakel vor den Großleinwänden und den anschließenden Feierlichkeiten verliefen friedlich.
In Darmstadt sahen etwa 6000 Fans, darunter auch viele Familien, den Sieg der deutschen Mannschaft im Carree und Centralstation. In den Landkreisen war der größte Zulauf an der Bergstraße mit etwa 7000 Fußballanhängern zu verzeichnen. Im Kreis Darmstadt-Dieburg verfolgten etwa 2600 Begeisterte das Geschehen auf dem Rasen. Geringeren Zuspruch meldete die Polizei aus den Kreisen Groß-Gerau (etwa 1600) und Odenwald (etwa 700). Bei Einlasskontrollen zu den Schauplätzen wurden in Ober-Ramstadt Betäubungsmittel und in Darmstadt ein Messer sichergestellt. In beiden Fällen haben sich die Besitzer strafrechtlich zu verantworten.
Nach dem Spiel zogen vielerorts die fröhlich Feiernden zu Fuß und in Autocorsos durch die Straßen. Vereinzelt beschwerten sich Anwohner über das Zünden von Feuerwerkskörpern und hupenden Fahrzeugkolonnen.
Wegen Taschendiebstahls wurden in Darmstadt im Carree drei Personen festgenommen. In Erbach wurde ein Streifenwagen mit einem Glas beworfen. Das Fahrzeug wurde leicht beschädigt.
Die Erwartungen der Polizei, dass es ein friedliches Fußballfest zwischen den Fangruppen geben könnte, haben sich trotz dieser Vorfälle erfüllt.

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Frühmorgendlicher Polizeigroßeinsatz mit Hubschrauber in Griesheim


Griesheim (ots) – Die Polizei fahndet nach vier etwa 25 Jahre alten Männern, die am frühen Mittwochmorgen in eine Pizzeria in der Bessunger Straße eingedrungen waren und bereits einen Teil ihrer Beute zusammengetragen hatten. Zeugen waren gegen 03.40 Uhr auf den Vorfall aufmerksam geworden und alarmierten die Polizei. Noch bevor die erste Streife am Tatort war, flüchteten die Einbrecher in verschiedene Richtungen. Offensichtlich hatten sie sich ertappt gefühlt. Etliche Polizeistreifen und der Polizeihubschrauber waren an der Fahndung beteiligt. Dabei wurden mehrere Personen in der Tatortumgebung überprüft, ohne dass bisher ein konkreter Tatverdacht verifiziert werden konnte.
Nach den bisherigen Ermittlungen waren zwei der Täter in das Lokal eingedrungen, nachdem sie eine Terrassentür aufgehebelt hatten. Ihre beiden Komplizen blieben vor dem Gebäude. In der Gaststätte hängten die Unbekannten einen Plasmafernseher von der Wand und stellten das Gerät bereit. Sie versuchten, einen Zigarettenautomaten aufzuhebeln, nahmen Getränkedosen aus dem Kühlschrank und verstauten ihre Beute in einen Rucksack, den sie bei ihrer Flucht am Tatort zurückließen.
Der Vorfall hatte in der Bevölkerung offenbar für Unruhe gesorgt. Die lokalen Medien registrierten am Mittwochmorgen vermehrt Anfragen, die sich auf den Polizeieinsatz bezogen. Die Informationen über die Hintergründe des Einsatzes dürften wieder zur Beruhigung beigetragen haben.
Über die Täter, die bisher noch nicht identifiziert werden konnten, liegt bisher nur eine vage Beschreibung vor. Danach waren die vier etwa Fünfundzwanzigjährigen alle dunkel gekleidet. Einer war mit einer Strickmütze, ein anderer mit einem gestreiften Pulli bekleidet. Hinweise werden an die Polizei, Telefon (06155) 83850, erbeten.

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Seeheim-Jugenheim: Ehemann tötet Ehefrau

Darmstadt-Dieburg (ots) – Am 15.05.08 kam es kurz vor 19.00 Uhr in der Wilhelm-Leuschner-Str. in Seeheim-Jugenheim zu einer tätlichen Auseinandersetzung. Zwischen dem getrennt lebenden 47 jährigen Ehemann seiner 43 jährigen Frau war es vermutlich in der Wohnung der Ehefrau zu einer Auseinandersetzung gekommen, in deren Verlauf der Mann mit einem Messer die Frau schwer verletzte. Die Frau konnte noch vor die Haustür flüchten, wo sie von Nachbarn aufgefunden wurde. Der Täter rannte nach der Tat in den Garten des Anwesens u. verletzte sich ebenfalls mit einem Messer. Beide wurden nach der Erstversorgung in verschiedenen Kliniken in Darmstadt verbracht. Die Frau verstarb in der Klinik, beim operierten Ehemann besteht keine Lebensgefahr. Nähere Umstände der Tat sind noch nicht bekannt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. Es wird nachberichtet.

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Amokfahrt auf dem Luisenplatz in Darmstadt


Handy-Video: Manuel S.
Darmstadt (ots) – Ein  43-jähriger Mann aus Pfungstadt ist heute Freitagabend (09.05.08) gegen 18.30 Uhr mit seinem Auto durch die Fußgängerzone in der Darmstädter Innenstadt gefahren und hatte dabei mehrere Fußgänger gefährdet. In der Folge war er gegen einen Linienbus gefahren, anschließend nach kurzem Stopp aber erneut los- und auf Passanten zugefahren. Als er von Passanten eingekreist worden war, drohte er “alles umzufahren“. Er wurde kurz darauf von der Polizei festgenommen und zunächst in ein Krankenhaus gebracht. In seinem Fahrzeug befanden sich nach ersten Erkenntnissen auch seine vier und sechs Jahre alten Kinder und eine aufgedrehte Gasflasche. Die Kinder erlitten einen Schock und sind inzwischen in Obhut ihrer Mutter. Ein Passant wurde verletzt. Ihm fuhr das Fahrzeug vermutlich über den Fuß. Die Gasflasche wurde gesichert und geborgen. Der Tatort vor einem Geldinstitut am Luisenplatz war während der Bergung von der Polizei weiträumig geräumt worden. Die Hintergründe der Tat sind noch nicht bekannt. Die Kriminalpolizei ermittelt.

UpDate von 21:28 Uhr:
Der von der Polizei festgenommene 43-jährige Mann wird in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Bei dem Mann wurde auch eine Blutentnahme durchgeführt. Als Motiv für sein Handeln vermutet die Polizei familiäre Gründe. Nach bisherigen Ermittlungen wurden eine 31-jährige Passantin und ein Wachpolizist des Polizeipräsidiums leicht verletzt. Beide wurden ambulant versorgt.

Foto und weiterer Bericht:
Lebensmüder verbreitet Schrecken auf dem Luisenplatz
Mann gefährdet Passanten und seine eigenen Kinder bei echo-online.
Darmstädter Amok-Fahrt: Es hätte viel mehr passieren können bei hr-online mit Video aus der Hessenschau.

jetzt kommentieren? 09. Mai 2008

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