Die Rosenhöhe gehört zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Darmstadt. Die ausgedehnte Parkanlage, ursprünglich ein fast doppelt so großer Landschaftsgarten, bietet Erholung für die gestresste Seele aber auch stadtgeschichtliche Highlights. Der monumentale Eingang durch das Löwentor versetzt den Besucher in eine andere Epoche. Ursprünglich ruhten die sechs Gussbetonlöwen, von Bildhauer Bernhard Hoetger gestaltet, auf klassizistischen Säulen, die der Architekt Albin Müller entwarf. Beide waren Mitglieder der Künstlerkolonie auf der Mathildenhöhe, wo sich das Essemble auch anfangs befand. Bedingt durch den 1. Weltkrieg wurde beides eingelagert und erst 1927 wieder belebt. Die Löwen, im Volksmund “niesende Igel” genannt, erhielten neue, ziegelexpressionistische Unterbauten – wiederum von Müller. Die alten Säulen zieren seitdem das Portal des Hochschulstadions. Auf ausgedehnten Spazierwegen kann der Besucher heute einen Rundgang entlang der historischen Bauwerke aus großherzoglicher Zeit machen. Vorbei am Teehäuschen (vermutlich von Georg Moller), dem Gärtnerhäuschen (ebenfalls Moller zugeschrieben), hin zu den Mausoleen und Freiluftgräbern der großherzoglichen Familie erreicht man das Rosarium, neben dem der kleine Kräutergarten angelegt ist. Lässt man den Blick vor dem Rosarium aus nach Osten schweifen, kann man in der Ferne den Giebel des Spanischen Turms erkennen. Seine Bedeutung ist bis heute unklar, genauso wann und von wem er erbaut wurde. Spekulationen sagen, dass Moller ihn gebaut hat, damit der Großherzog militärische Aufmärsche auf dem Oberfeld beobachten kann. Verlässt man das Rosarium in westlicher Richtung über den Thiesßweg, so erreicht man das Palais Rosenhöhe von Prinz Wilhelm. Ursprünglich ein unförmiger Prunkbau von Gustav Jacobi, dessen Umrisse um etwa 10 Prozent verkleinert mit Hecken nachgebildet wurden. Neben dem ehemals auf der Terrasse befindlichen Springbrunnen ist das große steinerne Portalwappen, das den Eingang des Palais zierte, erhalten geblieben. Heute thront es auf einem Betonunterbau. Schweift der blick von der Anhöhe in die Ferne, erkennt man die Kuppel der Russischen Kapelle . Wendet man sich weiter bergab, erreicht man nach kurzer Zeit das historische Pförtnerhäuschen des Palais mit Zaun und aufwendig gestaltetem Tor. Einmal durchschritten, steht man mitten auf der belebten Erbacher Straße, mit Blick auf den Ostbahnhof der einst zur Hessischen Ludwigsbahn gehörte und den Namen “Station Rosenhöhe” trug.
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Gestern stand Darmstadt wieder unter Strom. Zum Abschluss des Latenight-Shoppings gab es ein Abschlusshighlight auf dem Marktplatz. Dazu sangen die beiden Ex-Kandidaten Nica und Joe vom Eurovision Song Contest. Video: Yves Mertens
Letzten Samstag präsentierte die Darmstädter Band Boom Gang ihr erstes Album “All Gung Ho” live in der Centralstation in Darmstadt. Bis dahin war die Boom Gang dem Publikum als, wie sie sich selbst gern bezeichnen, “leckerste (Cover-)Band der Welt” bestens bekannt. Doch nun wagen sich die fünf Musiker auf neue Pfade und haben ein ganzes Album mit eigenen Songs im typischen Discorock-Sound produziert. Als Produzent stand Nozie Katzmann zur Seite.
Barbie Fans aufgepasst: Erlebt das neuste Barbie™-Musical!
Nach dem großartigen Erfolg der vergangenen Barbie™ Kino-Screenings, kommt die wohl bekannteste Spielzeugpuppe der Welt wieder exklusiv auf die Kino-Leinwände! Das CinemaxX Darmstadt zeigt den aktuellen Film „Die Prinzessin und der Popstar“ und freut sich, wieder alle kleinen und großen Barbie™ Fans willkommen zu heißen!
Noch vor dem offiziellen TV-Release am Sonntag, den 9. September 2012 um 13:15 Uhr. Die Gesamtspielzeit beträgt ca. 76 Minuten, FSK 0. Der Eintritt: frei, Mindestverzehr 4,50 EUR.
Im Vorfeld der Premiere des „Die Prinzessin und der Popstar“-Films erwartet alle kleinen wie auch die großen Barbie™-Fans ab ca. 12:00 Uhr ein tolles Rahmenprogramm mit Foto-Shooting, Tanzeinlagen und Maltischen. Im Anschluss an den Film erhalten alle Kinder ein persönliches Barbie™-Foto als Erinnerung an ein einzigartiges Kino-Erlebnis. Die Geschichte: Beste Freundinnen singen in perfekter Harmonie!
Barbie™ glänzt in diesem märchenhaften Musical als Tori™, die warmherzige Prinzessin von Meribella. Statt ihre königlichen Aufgaben zu erfüllen, möchte sie viel lieber singen und tanzen. Als ihr Lieblings-Popstar Keira™ sie im Schloss besucht, werden die beiden sofort Freundinnen und entdecken ein magisches Geheimnis, das sie wie Zwillinge aussehen lässt. Mit etwas Magie tauschen Tori™ und Keira™ die Plätze und erleben spannende Abenteuer. Doch plötzlich droht Gefahr: der Schutzzauber, der das Königreich umgibt, soll gestohlen werden. Kann wahre Freundschaft das verhindern?
Mit fantastischen Songs, wunderschönen Kleidern und witzigen neuen Freunden zeigt dieses spannende Musical-Abenteuer, dass das Beste, was in dir steckt, du selbst bist!
Der freundlichen Einladung „Kommt alle!“ im flammenden Heinerherz können Jahr für Jahr am ersten Wochenende im Juli Menschen aus der ganzen Welt kaum widerstehen:
700 000 Besucher kommen, um sich dem heiteren Treiben in der Innenstadt rund um das altehrwürdige Schloss hinzugeben. Das Heinerfest gehört zu Deutschlands größten Innenstadtfesten: Allerorts locken die neuesten nervenkitzelnden und vergnüglichen Fahrgeschäfte, Los- und Schießbuden, Knusper- und Wahrsagerhäuschen, und schlaraffische Vergnügungen aus der ganzen Welt. Über 200 Schausteller reisen aus ganz Deutschland an, darunter auch spektakuläre Neuheiten wie „High Energy“ und Flasher“ .
Viele neue Attraktionen erwarten die großen und kleinen Gäste an den fünf tollen Tagen im Herzen der Stadt: Die radikalste Veränderung in diesem Jahr ist zweifellos, dass es kein Hamelzelt gibt, sondern stattdessen die neue Heiner-Arena vor dem Staatsarchiv auf dem Karolinenplatz: Der von den Darmstädtern liebevoll genannte „Mollerbau“ bietet eine wunderbare Kulisse für die festliche Eröffnung, den Bieranstich und die Frühschoppen. Hier gibt es einen lauschigen Wein- und Biergarten – mit ausreichend überdachter Fläche – , und das Foyer des Staatsarchivs wird zur Cocktailbar. Bei Live-Musik kann man es sich in der Heiner-Arena so richtig gut gehen lassen.
Das Heinerfest ist ein Familienfest: Jeder ist willkommen bei den über 100 kostenlosen Veranstaltungen: Für Teenies und Tanzbegeisterte gibt es am Freitagabend im Herrngarten ein großes Breakdance-Festival und Rap-Konzert, das Forum Straßentheater zeigt internationale Gaukler, Jongleure und Komödianten vor dem darmstadtium, und überall in der Stadt gibt es Musik. Die Besucher haben die Wahl zwischen sechs Live-Bühnen auf dem Karolinenplatz, im Schloss, im Carree, im Herrngarten, vor dem darmstadtium und vor der Goldenen Krone. Das Musikprogramm ist wie immer riesig und reicht von Rock, Funk, Jazz, bis zu Folklore, Klassik und Soul.
Auf viele kostenlose Veranstaltungen können sich die kleinen Heiner samt Eltern und Großeltern freuen: Es gibt Kinderkonzerte der Mukketierbande aus Berlin, König Alfonso begrüßt höchstpersönlich im Schloss, der verrückte Obstgarten, ein Theaterstück für junges Gemüse, gastiert im AlleWeltTreff, das kleinste Marionettentheater ist zu Gast auf dem Heinerfest, und am Heinerfestmontag können Kinder bis 15.00 Uhr Karussellfahrten zum halben Preis genießen. Erstmals gibt es ein „Kleines Heinerfest für kleine Heiner“ am Freitagvormittag von 10.00 – 12.00 Uhr zu dem Kindergärten und Behinderteneinrichtungen eingeladen wurden. Senioren treffen sich zum geselligen Beisammensein auf der Schlossbastion, zu Mundartlesungen mit der Hessischen Spielgemeinschaft oder werden aktiv und wandern zur neuen Heiner-Arena auf dem Karolinenplatz.
Sportliebhaber erwartet ein gigantisches Angebot an Turnieren wie der Heinerman-Triathlon oder die „Rollenden Sterne zum Heinerfest“. Kulturinteressierte besuchen Film- und Theatervorführungen oder die Open-Air-Ausstellung mit spektakulären Satellitenfotos des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) am Darmstädter Schloss. Mutige fahren in himmlischer Höhe über den Mercksplatz, Genießer betrachten sich gemütlich den Marktplatz von oben aus dem Oktoberfest-Riesenrad, und der Kosmopolit findet im „AlleWeltTreff“ im Schloss wieder eine internationale Szene mit Musik und Spezialitäten direkt aus Darmstadts Schwesterstädten. Schwerpunkt ist in diesem Jahr die zehnjährige Partnerschaft mit Logroño (Spanien), die eigens zum Heinerfest ein Orchester gegründet haben und mit 20 jungen Musikern aus der Hauptstadt des Riojagebietes anreisen, im Gepäck zahlreiche Instrumente und den hervorragenden Wein.
Krönender Abschluss des beliebten Heinerfestes ist das große Feuerwerk am Montagabend vom Dach des darmstadtiums, das man am Schlossgraben, Karolinenplatz, City Ring bis Frankfurter Straße, Landgraf-Georg-Straße am Eis-Roth, Holzstraße in Richtung Justus- Liebighaus und teilweise am Marktplatz bestaunen kann.
Am Freitrag trafen sich zum vierten Mal in Darmstadt hunderte weiss gekleidete Leute zum Le Diner En Blanc 2012 vor dem Darmstädter Staatstheater. Das Video zeigt ein paar Impressionen. Bei echo-online gibt es einen ausführlichen Bericht. Wer nächstes Jahr dabei sein möchte, der sollte sich die aktuellen Infos bei Facebook besorgen.
Ein besseres Wetter hätte man sich eigentlich gar nicht wünschen können. Pünktlich zum Bessunger Frühlingserwachen waren es in Darmstadt milde 21°. Man fühlte sich wie im Urlaub. Die warme Jacke konnte zum ersten Mal abends im Auto bleiben. Im Pino’s, Godot, Huckebein, Jagdhofkeller, Heiping, Cubana, Flambé, Madrid, Pictor Domus und in der Bessunger Knabenschule gab es Live-Musik auf die Ohren. Am meisten spielte sich aber draussen auf den Strassen ab. Fotos findet man bei Facebook und echo-online, sowie einen ausführlichen Bericht.
Am 1. April – dem ersten verkaufsoffenen Sonntag im Jahr – präsentiert der Darmstadt Citymarketing e.V. ein frühlingshaftes Programm für die ganze Familie. Anlässlich des „Darmstädter Frühlings“ haben die Geschäfte der Innenstadt von 12 bis 18 Uhr geöffnet.
Bereits ab 10 Uhr kann in vielen Darmstädter Cafés nach Herzenslust gefrühstückt und gebruncht werden. Auch um die Mittagszeit bietet die Innenstadt eine große Auswahl an kulinarischen Leckerbissen.
Im CITY CARREE bietet die 5. Darmstädter Fahrradausstellung den idealen Rahmen, um sich auf die Outdoorsaison einzustellen. Unter freiem Himmel präsentieren die Händler die neuesten Modelle und beraten rund um das Thema „Fahrrad“. Schauen, fragen, testen, kaufen – all das können Sie bei der Fahrradaustellung im CITY CARREE.
Erstmals versteigert das Darmstädter Bürger- und Ordnungsamt rund 30 Fund- Fahrräder. Ab 12 Uhr können die Räder auf dem Luisenplatz (vor der Sparkasse) besichtigt werden. Um 15 Uhr beginnt Bürgermeister Rafael Reißer mit der Auktion. Die Fahrräder gehen an den/ die Meistbietende/n nur gegen sofortige Barzahlung.
Am verkaufsoffenen Sonntag stehen Ihnen alle Parkhäuser von Q-Park zum günstigen Maximaltarif von 4 Euro zur Verfügung.
Am 31. März und 1. April 2012 ist zwischen 10 und 20 Uhr das Darmstadtium wieder Ziel aller Foto- und Video-Enthusiasten. Die neuesten Produkte und Trends werden von Spezialisten für den Profi, den Hobby-Fotografen/Filmer und den Einsteiger präsentiert. Fachgespräche und Informationen aus erster Hand sind nicht nur bei den über 50 Ausstellern aus den Bereichen Foto, Video, Multimedia möglich, sondern auch bei den Profi-Seminaren und Praxis-Workshops. Staub auf dem Sensor? Das muss nicht sein! Für alle Besitzer von Canon-, Nikon- und Leica-Kameras gibt es für 15 EUR wieder den Check & Clean-Service auf der MultiMediale 2012. Ausserdem gibt es Live-Präsentationen und Shows auf der Eventfläche. Der Eintritt ist frei!
Weitere Infos zur Multimediale und den Profi-Seminaren und Praxis-Workshops unter www.multimediale.de.
Rund 160 Licht-Ereignisse in FrankfurtRheinMain / 10 Jahre Luminale Die Luminale 2012 – Biennale der Lichtkultur findet auch in diesem Jahr wieder zeitgleich mit der Weltleitmesse Light+Building in FrankfurtRheinMain statt. Vom 15.4. bis 20.4. 2012 erweitert die Luminale die Messe in die Abend- und Nachtstunden. Eine Buslinie quer durch die Stadt verbindet die Veranstaltungsorte miteinander. Straßen und Plätze, Hochhäuser und Kirchen, Museen und Galerien zeigen sich in anderem Licht. Rund 140.000 „echte“ Besucher (dazu mehr als 3 Millionen „Kontakte“ durch Berufspendler und Passanten) erwartet Luminale-Kurator Helmut Bien: „Die Messegäste aus aller Welt und die interessierten Bürger aus der Region genießen den Glamour des Lichterglanzes, den Trubel auf den nächtlichen Plätzen und die neuen Licht-Ideen von Architekten, Künstlern und Designern. Seit Wochen schon rufen Stammgäste an und fragen, wann das Programm erscheint.
Ab dem 22.3.2012 ist es unter www.luminale.de als Download verfügbar. Ab April liegt es in den Kulturinstitutionen der Region aus. Bereits zum 6. Mal zieht die Luminale FrankfurtRheinMain in ihren Bann. Nach den Anfangsjahren eines rasanten Wachstums hat sich das Festival bei rund 160 Veranstaltungen eingependelt und gehört damit zu den etablierten und bedeutenden Architektur&Design-Festivals in Europa. Die Luminale rückt Frankfurt und die Region ins Rampenlicht. Dank der Kombination von Light + Building und Luminale finden so unterschiedliche Zielgruppen wie Industrie, Handwerk, Handel und Forschung, Immobilienwirtschaft und Kulturszene alles zeitgleich an einem Ort gebündelt, was sie brauchen: Gespräche, Geschäfte, Inspirationen und das gute Gefühl, dass die Produkte der Branche gebraucht werden für den ökologischen Umbau der Gesellschaft.
Zwischen Aschaffenburg und Mainz, Offenbach und Darmstadt steht die Region im Zeichen des Lichtes. Schwerpunkte sind Frankfurt mit rund 100 und Offenbach mit rund 40 Licht-Ereignissen.
In beiden Städten verkehren Buslinien. In Frankfurt wird der Palmengarten zum zentralen Treffpunkt werden. Dort sind Installationen internationaler Lichtkünstler (London, Amsterdam, Lyon) zu sehen und auch Projekte aus dem Umfeld der hfg Offenbach. In Offenbach ist die Heyne Fabrik am Mainufer Luminale-Cluster, in Mainz ist es die Zitadelle hoch über der Stadt. Und auch ein Licht-Schiff hat am Mainufer in Frankfurt unweit des Städels angelegt und die FH Mainz (Sponsor: Zumtobel) präsentiert eine interaktive Lichtskulptur.
Der Trend zu Projektionen auf Gebäude und interaktive Installationen hat sich auch bei dieser Luminale weiter verstärkt. Die schon vor Jahren auf der Luminale präsentierte Digitalisierung des Lichtes zieht immer weitere Kreise. In unmittelbarer Nachbarschaft zum Senckenberg Naturmuseum ist eine raumgreifende Ambient-Light-Sound Inszenierung (Philipp Geist) zu sehen und zu hören. Sie dürfte Abend für Abend der Publikums-Magnet dieser Luminale 2012 sein. Die Medienfassaden von der Zeil-Galerie bis zur Sparda-Bank, die Inszenierungen am Tower 185 und auf der Tishman Speyer Baustelle Taunustor zeigen die ganze Bandbreite der Gestaltungsmöglichkeiten.
Ein eigener Media Facades Summit (Keynote-Speaker: Ben van Berkel) wird die Creme de la Creme der weltweiten Akteure in der Städel-Schule zusammenbringen. Und mitten auf der Hauptwache wird das OVO der belgischen Designer-Gruppe ACT lighting, ermöglicht durch Osram und Traxon, zum Eye-Catcher der Luminale werden. Gleich um die Ecke auf dem Börsenplatz wird mit Unterstützung der IHK eine Art Medien-Iglu aufgebaut, bei dem die Software-Artisten der Frankfurter Meso-Gruppe die Programmierung geleistet haben. Ganz ohne Elektronik arbeitet dagegen der italienische Künstler Francesco Corneli, der im Archäologischen Museum allein aus (Tages-)Licht und Schattenwürfen ephemere Bild-Skulpturen komponiert.
Künstler und Designer loten mit Luminale-typischen Installationen die Leistungsfähigkeit von Steuerungstechniken, Sensoren und Software aus und erproben damit Technologien, die wiederum die Basis für die Industrie sind, um Energie sparende und hocheffiziente Produkte zu entwickeln. Künstlerisches Spiel und industrielle Anwendung greifen ineinander und beflügeln sich wechselseitig. Die Luminale funktioniert als Licht-Labor, das auch Ansprüche an das Publikum stellt. Wie kein anderes Licht-Ereignis findet die Luminale weltweit Aufmerksamkeit und ein hoch professionelles Publikum, das wegen der Light+Building nach Frankfurt gereist ist.
OLED, organische LED’s, sind Hoffnungsträger der „green energy“. Das Fraunhofer-Institut hat für seine OLEDs den Deutschen Zukunftspreis, die wichtigste Zukunftstechnologie-Auszeichnung Deutschlands, 2011 verliehen bekommen. In der Galerie des Palmengartens zeigen die Fraunhofer-Forscher ihre bahnbrechenden Innovationen.
Die Luminale ist auf dem Weg zu einem Green-City-Festival, das auch beispielhafte Bauten öffentlich zugänglich und bekannt macht. So veranstaltet das Energiereferat der Stadt Frankfurt auch wieder seine Klimatours durch die Passivhaus-Hauptstadt Frankfurt und seine green towers. Ganz der Nachhaltigkeit verpflichtet ist auch die Arbeit der Mainova@Luminale 2012-Preisträgerin Katharina Berndt, die mit ihrer Scherenschnitt-Inszenierung das Heizkraftwerk Mitte in der Kurt-Schumacher-Straße dauerhaft verzaubern wird.
Die Luminale gehört inzwischen zu den Klassikern unter den Frankfurter Großereignissen. Ihre Internationalität ist unübertroffen und ihre Stimmung und Atmosphäre sind einzigartig. Zu Beginn des Frühlings, wenn die Temperaturen wieder ins Freie locken und die Menschen aufatmen, wirkt die Luminale als ein Signal des Aufbruchs.
Programm-Info als Download: ab 23.3.2012 unter www.luminale.de