Monatsarchiv für Juni, 2013

Le Diner En Blanc Darmstadt 2013


Gestern fand bereits zum fünften Mal das „Le Diner En Blanc“ in Darmstadt statt. Als Veranstaltungsort wurde diesmal der Darmstädter Marktplatz ausgewählt. Einen Tag bevor die Aufbauarbeiten für das kommende Heinerfest beginnen. Das Video zeigt auch den ersten Augenblick des Postings bei Facebook und natürlich die ersten Bänke und Bierzeltgarnituren. Alles aufwändig in weiss dekoriert. Innerhalb weniger Minuten ist der Marktplatz voll.

jetzt kommentieren? 29. Juni 2013

LOOP5 startet Fahrkartenverkauf für RMV

Mal richtig Abheben im LOOP5, oder sich für die Reise mit Bus und Bahn rüsten? Es geht nun beides in dem beliebten Shopping- und Freizeitcenter in Weiterstadt, denn ab morgen startet hier der Fahrkartenverkauf für die Verkehrslinien des Rhein-Main-Verbunds (RMV). Ob Tages-, Wochen- oder Monatskarten, den passenden Fahrschein gibt es an der Kundeninformation des LOOP5 im Untergeschoss. Und das den ganzen Tag lang: Angeboten wird der neue Verkaufsservice während der Öffnungszeiten des Centers von Montag bis Donnerstag (10 bis 20 Uhr) sowie Freitag und Samstag (10 bis 21 Uhr). Der Ticketkauf mit persönlicher Beratung lässt sich mit allen gängigen Zahlungsmitteln schnell und unkompliziert abwickeln.
„Wir freuen uns, dass die Besucher des LOOP5, vornehmlich die aus Darmstadt und Weiterstadt, nun neben dem Shoppen auch entspannt und ganz ohne Zeitdruck ihre Fahrkarten hier kaufen können“, sagte Thorsten Machus, Center Manager des LOOP5, „außerdem unterstützen wir mit dem neuen Serviceangebot eine umweltfreundliche Mobilität.“
Das LOOP5 ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar und wird von den drei Buslinien 675, 5513 und 5515/5516 (abends) angefahren. Aus Richtung Darmstadt kommen die Fahrgäste an der Haltestelle „Riedbahn Am Dornbusch“ an, und für die Abfahrt in Richtung Darmstadt starten die Fahrgäste an der Haltestelle „Einkaufszentrum“. Im Tagesverlauf fahren die beiden Buslinien 675 und 5513 etwa im Halbstundentakt von und nach Weiterstadt, heißt es dazu aus der DADINA-Geschäftsstelle. Abends wird das Angebot noch durch die Linien 5515/5516 ergänzt. An der Kooperation zwischen LOOP5 und dem Verkehrsunternehmen HAV, Darmstadt, das die Fahrkartendrucker bereitstellt, hat die DADINA maßgeblich mitgewirkt.

jetzt kommentieren? 19. Juni 2013

ROSENHÖHE – ein Bilderspaziergang

Klein

Die Rosenhöhe gehört zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Darmstadt. Die ausgedehnte Parkanlage, ursprünglich ein fast doppelt so großer Landschaftsgarten, bietet Erholung für die gestresste Seele aber auch stadtgeschichtliche Highlights. Der monumentale Eingang durch das Löwentor versetzt den Besucher in eine andere Epoche. Ursprünglich ruhten die sechs Gussbetonlöwen, von Bildhauer Bernhard Hoetger gestaltet, auf klassizistischen Säulen, die der Architekt Albin Müller entwarf. Beide waren Mitglieder der Künstlerkolonie auf der Mathildenhöhe, wo sich das Essemble auch anfangs befand. Bedingt durch den 1. Weltkrieg wurde beides eingelagert und erst 1927 wieder belebt. Die Löwen, im Volksmund „niesende Igel“ genannt, erhielten neue, ziegelexpressionistische Unterbauten – wiederum von Müller. Die alten Säulen zieren seitdem das Portal des Hochschulstadions. Auf ausgedehnten Spazierwegen kann der Besucher heute einen Rundgang entlang der historischen Bauwerke aus großherzoglicher Zeit machen. Vorbei am Teehäuschen (vermutlich von Georg Moller), dem Gärtnerhäuschen (ebenfalls Moller zugeschrieben), hin zu den Mausoleen und Freiluftgräbern der großherzoglichen Familie erreicht man das Rosarium, neben dem der kleine Kräutergarten angelegt ist. Lässt man den Blick vor dem Rosarium aus nach Osten schweifen, kann man in der Ferne den Giebel des Spanischen Turms erkennen. Seine Bedeutung ist bis heute unklar, genauso wann und von wem er erbaut wurde. Spekulationen sagen, dass Moller ihn gebaut hat, damit der Großherzog militärische Aufmärsche auf dem Oberfeld beobachten kann. Verlässt man das Rosarium in westlicher Richtung über den Thiesßweg, so erreicht man das Palais Rosenhöhe von Prinz Wilhelm. Ursprünglich ein unförmiger Prunkbau von Gustav Jacobi, dessen Umrisse um etwa 10 Prozent verkleinert mit Hecken nachgebildet wurden. Neben dem ehemals auf der Terrasse befindlichen Springbrunnen ist das große steinerne Portalwappen, das den Eingang des Palais zierte, erhalten geblieben. Heute thront es auf einem Betonunterbau. Schweift der blick von der Anhöhe in die Ferne, erkennt man die Kuppel der Russischen Kapelle . Wendet man sich weiter bergab, erreicht man nach kurzer Zeit das historische Pförtnerhäuschen des Palais mit Zaun und aufwendig gestaltetem Tor. Einmal durchschritten, steht man mitten auf der belebten Erbacher Straße, mit Blick auf den Ostbahnhof der einst zur Hessischen Ludwigsbahn gehörte und den Namen „Station Rosenhöhe“ trug.
Zum Bilderspaziergang bitte hier klicken!

jetzt kommentieren? 02. Juni 2013


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