Grossübung der Rettungskräfte im Loop 5
26.September 2009Tommy
Echo-Online und das Darmstädter Echo schreiben heute:
„Loop 5“: Mit Atemschutz ins Einkaufszentrum
Neun Minuten braucht die Feuerwehr – Funk bereitet Rettern Probleme
WEITERSTADT. „Dieser Raum brennt“, sagt Kreisbrandinspektor Ralf Stühling mit ernster Miene und deutet auf den Grundrissplan des Weiterstädter Einkaufszentrums „Loop 5“. „Da oben sind die Verletzten verteilt.“ Zum Glück handelt es sich an diesem Samstag nur um eine weitere Übung im „Loop 5“.
Diesmal müssen rund 200 Feuerwehrleute, Rettungsassistenten, Ärzte und Polizisten mit einem „Massenanfall von Verletzten“ und einem handfesten Brand in einer Gaststätte rechnen. „Heute geht es darum, Abläufe in den Alarmplänen zu überprüfen und zu testen“, erklärt Stühling beim Weg in das Gebäude.
Damit gehe die Übung weiter als die Alarmübung im September, bei der nur geprüft werden sollte, ob die Einsatzkräfte ihre Sammelpunkte erreichen. Über ein kahles Betontreppenhaus geht es in den ersten Stock.
Der Rohbau-Charme ist gewollt: „Hier ist nichts drin, was brennt“, erklärt Centermanager Heiner Hutmacher. Das mache den Angriffsweg der Feuerwehr sicher. Das Szenario beinhaltet einen Brand in einem Restaurant mit Verletzten, die vor dem Feuer geflüchtet sind.
Die elf Darsteller mimen täuschend echt Verletzungen von Verbrennungen über Rauchvergiftungen bis hin zum Knochenbruch. Eine Frau spielt gar eine Schwangere.
Um 15.04 Uhr geht der Übungsalarm raus, neun Minuten später treffen die ersten Feuerwehrfahrzeuge vor dem Gebäude ein. „Hilfe!“ schreit eine junge Frau im Gang, als der Erkundungstrupp der Freiwilligen Feuerwehr Weiterstadt über die noch mit Holzplatten ausgelegten Gänge poltert.
Weiterlesen bei echo-online. Text: Marc Wickel www.verwickeltes.de
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