Monatsarchiv für Juni, 2009

Video vom 32. Darmstädter Stadtlauf


DARMSTADT. Zum 32. Mal schlug am Mittwochabend die Stunde des Darmstädter Stadtlaufs (Fotogalerie bei echo-online). 1650 Läufer bevölkerten die 1100 Meter lange Cityschleife in der Innenstadt. Im Sauseschritt stürmten Jung und Alt über den Asphalt, sorgten für Masse, Tempo und Begeisterung in den acht Rennen, wie es Tradition ist in der letzten Juni-Woche. Organisationschef Wilfried Raatz frohlockte nach dem ersten Startschuss: „Allein die Anmeldezahlen zeigen, der Stadtlauf ist nach wie vor ein Renner.“

Am Ende des knapp dreistündigen Renn-Abends jagten die Elite-Frauen über den Parcours (5500 m/fünf Runden), drei Minuten später folgten die Asse über 7600 Meter (sieben Runden). Verfolgungsjagd mit hohem Tempo, das sorgt zugleich für Spannung und Spaß im Spalier der Kiebitze.

YouTube-Video oben: die 10 Minuten-Version vom Darmstädter Stadtlauf – 2. Teil bis Ende.
Vimeo-Video unten: die 22 Minuten-Version vom Darmstädter Stadtlauf.

Im Wettbewerb war wieder Lea Malot einsame Klasse. Die Läuferin aus Kenia feierte eindrucksvoll den vierten Sieg , begeistert gefeiert von den großen Zuschauer-Scharen. Die Stadtlauf-Siegerin 1997, 1998 und 2008 lief ein taktisch kluges Rennen und hielt sich anfangs geschickt zurück. In der vorletzten Runde überholte sie die starke Polin Karolina Jarzynska (18:00,2), die in den ersten Runden beherzt Tempo gemacht hatte und sprintete mit klarem Vorsprung ins Ziel (17:45,1 Minuten). Auf Rang drei landete die zweite Kenianerin: Caroline Chepkwony (18:05,4). Beste Deutsche war wie im Vorjahr Veronika Ullrich (Regensburg/19:19,05) auf Platz acht.

Lea Malot strahlte im Ziel: „Ich bin glücklich, hier laufen zu können die Atmosphäre beflügelt mich. Nächstes Jahr komme ich wieder.“ Mit dem vierten Triumph lief die grazile Afrikanerin nun bis auf einen Erfolg an Charlotte Teske heran. Darmstadts Lauflegende gewann in den achtziger Jahren den Stadtlauf, den sie mit erfunden hat, fünf Mal.

Im Männer-Rennen lagen drei Kenianer in Front: Der zweimalige Zweite Patrick Kimeli (22:01,3) feierte dabei den ersten Erfolg in Darmstadt. Auf den Plätzen landeten Mutai Kiprop (22:08,0) und Shadrack Lagat (22:10,0), die lange Zeit das Tempo hoch gehalten hatten.

Im Frauen-Masters blieb der Sieg in Darmstadt: Alexandra Behrens vom Gastgeber ASC wiederholte ihr Vorjahressolo mit klarem Vorsprung. Nach einer Babypause ist die Mutter dreier Kinder gut drauf. „Es hat Spaß gemacht, warm war es. Der Asphalt ist immer hart und anstrengend.“ Nach einem Schluck Wasser und im Gefühl des Erfolges waren die Strapazen schnell vergessen.

Ludwigsplatz – Luisenplatz – Ludwigsplatz. Dazwischen im Expresstempo durch die Fußgängerzone, über die Piazza, die tückische Treppenpassage hinauf. Rhythmusstörungen der quälenden Art. Klatschmarsch im Spalier, Musik an der Karstadt-Treppe mit der Band „Spätschicht“. All das gestaltet den „Cup da Franco“ unterhaltsam und weckt den Ehrgeiz der großen und kleinen Asse.

Till Lufft, der Vorsitzende des ASC Darmstadt, freute sich mit den kleinsten Hauptdarstellern: „Allein in die Gesichter der vielen Bambinis und Jugendlichen auf der Strecke zu blicken, das lohnt schon die Veranstaltung.“ Und der frühere Mittelstreckler hatte ein Auge für den Nachwuchs: „Ich bin sicher, dass einige Lauftalente darunter sind.“

Das Begleitorchester der jungen Hüpfer hatte anderes zu tun. „Hopp Klas, Auf Leon, Durchhalten Philipp, Super Moritz“, schrie sich der aufgedrehte Tross am Streckenrand die Stimme aus dem Leib.Wieder ging es Schlag auf Schlag am Mittwochabend: Bambini-Lauf, Schüler-Challenge I, Jahrgänge 1994 – 1996, Schüler-Challenge II, Jahrgänge 1997 – 1999, Masters-Challenge, Jahrgänge 1969 und älter. Männer-Lauf, Jahrgänge 1970 und jünger, sowie Frauen-Lauf, mit Masterswertung, Jahrgänge 1993 und älter.

Der Terminkalender der Straßen- und Volksläufe ist dicht gestrickt. Sei’s drum: Der Stadtlauf ist Kult und bleibt ein Magnet. Selbst der Himmel weiß, dass er zu parieren hat. Ein frisches Lüftchen wehte gestern Abend durch die Straßenzüge. Temperaturen um 23 Grad waren für die Läuferscharen in diesem Jahr geradezu erfrischend.

Dennoch, auch Schweiß, Schmerz und Tränen gehören zu Chronologie des Laufstegs. Der eine oder andere Protagonist stieg erschöpft und enttäuscht vorzeitig aus. Geschafft vom harten und flotten Schritt, Maß des Dauerbrenners. Aller Qualen zum Trotz, der Stadtlauf kennt überwiegend Sieger. Auch das hat Tradition.

Einer meistert die Expresstour seit 32 Jahren: Herbert Siefert aus Beerfelden, Jahrgang 1953, fehlte bis dato bei keinem Rennen. „In diesem Jahr ist die Luft etwas besser“, bekannte der drahtige Odenwälder Stadtlauf-Pionier entspannt und gut gelaunt. Um 20.45 Uhr machte er sich im „Masters“ mit über 381 Gleichgesinnten auf die Runde. Ankommen Ehrensache. Weiterlaufen selbstverständlich – im 33. Jahr.

Quelle: Darmstädter Echo – echo-online.de – Hans-Peter Seubert – 24.6.2009

Weitere Fotos vom 32. Darmstädter Stadtlauf bei lauf-news.de.

Die Wettbewerbe:
1. Entega-Bambinilauf – 1300 m (Jg: 2000 und jünger)
2. Merck-Schüler-Challenge I – 2000 m (m / w, Jg: 1994 bis 1996)
3. Merck-Schüler-Challenge II – 2000 m (m / w, Jg: 1997 bis 1999)
4. Echo Men`s-Challenge – 5000 m (Jg: 1970 und jünger)
5. Nike Women`s-Challenge – 5000 m (mit Masters-Wertung, Jg: 1993 und älter)
6. Sparkasse Masters-Challenge – 5000 m (Jg: 1969 und älter, Masters-Wertung M40, M50, M60, M70)
7. Grand-Prix Woman – 5500 m (10 km < 38:00 min)
8. Grand-Prix Men – 7600 m (10 km < 33:00 min)

jetzt kommentieren? 25. Juni 2009

Gigantische Stimmung beim Darmstädter Stadtlauf

Darmstädter Stadtlauf 2009
Der Darmstädter Stadtlauf ist mit mittlerweile 32 Auflagen ein Dauerbrenner der deutschen Stadtlauf-Szene. Als “Mutter aller Stadtläufe” betitelte das deutsche Laufmagazin “Runner’s World” vor wenigen Jahren eine Story über den “Pizzalauf”, wie der Darmstädter Stadtlauf in Anlehnung an den ursprünglichen Namensgeber “Cup da Franco” in der Laufszene immer wieder liebevoll genannt wird. Am Abend war es wieder soweit. Einige Fotos aus der Fußgängerzone gibt es bei insida.de. Das Video erscheint in Kürze auf dieser Seite.

jetzt kommentieren? 25. Juni 2009

Abi-Move 2009 in Darmstadt


YES WE CAN – Barack Obamas Erfolgsspruch war das Motto auf der Abi-Move 2009 in Darmstadt. Tausende Abiturienten zogen am Samstag vom Messplatz zum Böllenfalltor und feierten den Schulabschluss. Einen ausführlichen Bericht findet man bei echo-online, sowie eine Fotogalerie. Oben das kommentierte Video mit drei Interviews für echo-online und unten die lange Version vom Video Abi-Move 2009 in Darmstadt bei YouTube.

bisher 1 Kommentar 15. Juni 2009

Depeche Mode begeistert die Fans in Frankfurt

Depeche Mode am 12.6.2009 in Frankfurt
Gestern waren 42.000 Depeche Mode Fans in der Frankfurter Commerzbank Arena. David Gahan, Martin Gore und Andrew Fletcher lieferten mal wieder ein geniales Konzert ab. Weitere Infos, Fotos und Presseberichte in Kürze.

Bild.de schreibt: 42 000 beseelte Fans in der WM-Arena.

jetzt kommentieren? 13. Juni 2009

Stars on Stage in der Darmstädter Haarfabrik


Wie bereits berichtet waren Marc Terenzi und Ross Antony letzten Samstag in der Darmstädter Haarfabrik. Begleitet wurden sie ausserdem von Benny Richter und Paul Reeves. Hier das Video von Stars on Stage. Eine Fotogalerie mit über 395 Fotos findet man bei darmstadt.eins.

jetzt kommentieren? 08. Juni 2009

Marc Terenzi und Ross Antony zu Gast in der Haarfabrik

Das Head Quartier der Haarfabrik in Darmstadt lud gestern zu einer Fotosession mit Marc Terenzi und Ross Antony ein. Die zumeist weiblichen Fans konnten sich für ihren großen Augenblick mit Marc und Ross von den Hairstylisten stylen lassen.

bisher 1 Kommentar 07. Juni 2009

Guerilla Gardening: nachts in darmstadt

Guerilla Gardening: nachts in darmstadt from nachts in darmstadt on Vimeo.

Illegales Gärtnern in Darmstadt – lasst die Blumen blühen.
www.nachtsindarmstadt.de

jetzt kommentieren? 05. Juni 2009


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