Positive Bilanz des Heinerfestes aus polizeilicher Sicht

08.Juli 2008Tommy

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Gestern war letzter Tag auf dem Heinerfest in Darmstadt und traditionell endete es mit einem Feuerwerk. Das obige Video zeigt einen Rundgang über das Fest.

Darmstadt (ots) - Der polizeiliche Einsatzleiter des Heinerfestes, Polizeihauptkommissar Peter Wolfenstädter, zog am Dienstagvormittag nach Ende des Heinerfestes 3.-7.8.08) eine insgesamt positive Bilanz. Die Beamten hatten trotz anhaltend hoher Besucherzahlen - mehrere hunderttausend Besucher mit dem besucherstärksten Tag am Samstag - noch weniger Anlässe als im Jahr 2007 zu verzeichnen, die ein polizeiliches Einschreiten erforderlich machten.Die Polizei war im Verlauf des Festes mit einer eigenes eingerichteten Festwache und vielen Fußstreifen ständig präsent. Aufkommende Streitigkeiten unter alkoholisierten “Streithähnen” konnten von den eingesetzten Beamtinnen und Beamten meist schon im Keim erstickt werden. Dreizehn Mal wurden die Ordnungshüter zu kleineren Schlägereien gerufen. In sechs Fällen konnten die Kontrahenten getrennt oder zwischen den Beteiligten geschlichtet werden. Neun Strafanzeigen wegen Körperverletzung wurden im Zusammenhang mit dem Fest erstattet. Im Vorjahr waren es noch vierzehn Anzeigen. Vierzehn Mal machten die Beamten von der Möglichkeit Gebrauch, im Vorfeld sich anbahnende Störungen durch Platzverweise zu unterbinden. Drei Sachbeschädigungen wurden zur Anzeige gebracht. Elf Mal wurde von Besuchern Anzeige wegen Diebstahl von Geldbörsen, Handys oder ähnlichem erstattet. Vier Personen mussten nach Beteiligung an Schlägereien aufgrund ihres übermäßigen Alkoholkonsums Verhinderung weiterer Straftaten oder aufgrund ihrer alkoholbedingten hilflosen Lage ihren Rausch im Polizeigewahrsam ausschlafen. Im Zusammenhang mit dem Straßenverkehr kam es zu keinen gravierenden Ereignissen. Kein einziger Unfall im unmittelbaren Zusammenhang mit dem Heinerfest wurde registriert. Letztlich musste auch nur ein Autofahrer zur Blutentnahme. Zwei Kinder waren kurzzeitig im Trubel des Festes verschwunden. Sie konnten aber schnell wieder ihren Erziehungsberechtigten übergeben werden. Erfreulich auch: Nur vier Mal wurde die Polizei wegen übermäßigen Lärms gerufen. Im letzten Jahr war dies noch sieben Mal der Fall. Insgesamt ist von Begleiterscheinungen zu sprechen, die im normalen Rahmen eines Volksfestes dieser Größenordnung liegen. Das Heinerfest 2009 kann also kommen.

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