Hessenschau Darmstadt
22.August 2007Tommy

28. „Hessenschau Darmstadt“ wächst bei Ausstellern und in der Fläche.
Besucher profitieren von größerem Angebot –
25. August bis 2. September: Bauen, Wohnen, Gesundheit, Haushalt, Garten, Mode und mehr – Spektakuläre Reptiliensonderschau „World of Reptiles“ und Sonderschau „Energie sparen“ – Koch-Shows, Modenschauen, Gartenparadies – Spiel- und Erlebniszelt für die Kleinen, kostenloser Messekindergarten
Gute Nachrichten von der „Hessenschau Darmstadt“: Südhessens größte Verbrauchermesse nimmt Fahrt auf. Zwölf Prozent mehr Aussteller und ein Flächenplus von sechs Prozent sind deutliche Wachstumsindikatoren. Marina Kohmer, Geschäftsführerin des Messeorganisators RAM Regio, sieht darin die Investitionen des Veranstalters in eine hohe Messequalität bestätigt. „Qualität setzt sich eben durch“, meint die Messe-Chefin. In den vergangenen drei Jahren Hessenschau unter RAM-Regie hat, so ihre Beobachtung, die konsequente und erfolgreiche Wertsteigerungsstrategie der Hessenschau Darmstadt potenzielle Aussteller überzeugt und sie nun zu einer Teilnahme bewogen. Immerhin 100 Aussteller sind in diesem Jahr erstmals dabei, davon kommen 65 aus der Region. Für die Besucher der Hessenschau bedeutet dies: neue Impulse, größere Vielfalt, mehr Erlebnis.
Unter dem Motto „Bauen, Wohnen, Gesundheit“ präsentieren insgesamt 315 Aussteller ihre Produkte, Dienstleistungen und Informationen vom 25. August bis 2. September auf dem Darmstädter Messplatz. In 18 Hallen und auf dem Freigelände finden die Besucher auf 36.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche zum 28. Mal die bewährten und beliebten Themen rund um die private Investition und den persönlichen Bedarf. Die Palette reicht von Bauen, Wohnen und Einrichten über Gesundheit, Haushalt und Mode bis zu Gartenthemen und der Freizeitgestaltung. Vielfältige Anregungen können sich die Besucher auch in den beiden Sonderschauen – der spektakulären Reptiliensonderschau „World of Reptiles“ und der Sonderschau „Energie sparen“ – sowie im Gesundheitspark holen. Im Rahmenprogramm setzen Koch-Shows, Modenschauen, Gartenparadies und Design-Ausstellungen Akzente. Der Nachwuchs ist im quirligen Spiel- und Erlebniszelt oder im kostenlosen Messekindergarten bestens aufgehoben.
Neun Tage lang bietet die Hessenschau für jedes Alter und jeden Geschmack etwas. Sie ist ein echtes Sommer-Event für die ganze Familie und ein Ideenpool für alle, die jetzt nach den Sommerferien voller Tatkraft in die zweite Jahreshälfte starten. Neu ist in diesem Jahr ein zweiter Seniorentag – Montag und Donnerstag können ältere Menschen die Messe vergünstigt besuchen. Mittwoch ist Landfrauentag, Freitag Familientag. Vom spannenden Messegeschehen profitieren auch Schulklassen, die auf dem Gelände mannigfaltige Angebote für einen lebendigen und lebensnahen Unterricht finden.
Im Mittelpunkt der Hessenschau steht das große Produkt- und Dienstleistungsangebot. Mit sechs Messehallen nimmt das Thema Bauen/Renovieren/Sanieren, ergänzt durch die Sonderschau „Energie sparen“, den größten Raum ein. Bauherren, Hausbesitzer, Wohnungseigentümer und Heimwerker finden in den Messehallen 2 bis 7 und auf dem Freigelände wohl alles, was sie für ihre Pläne brauchen. Auf kurzen Wegen erhalten sie Informationen aus erster Hand direkt vom Hersteller oder autorisierten Händlern, können sich beraten lassen, Preise und Leistungen vergleichen und, wenn die Entscheidung gefallen ist, das Objekt der Wahl auch gleich mitnehmen oder bestellen. Ob Fertighaus, Selbstbausystem, Wintergarten, Treppenrenovierung oder Insektenschutz, ob Flüssigtapete, Dachflächenfenster oder Balkonsanierung – die Hessenschau bietet Informationen und Gesprächspartner. Auch zu Handwerksbetrieben – Schreiner, Schlosser, Maler, Dachdecker – lässt sich ein erster informativer Kontakt herstellen.
Die ergänzende Sonderschau „Energie sparen“ in den Hallen 6 und 7 gibt einen ausgezeichneten überblick über die Möglichkeiten, Energiekosten zu senken und einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Bauherren und investitionsbereite Haus- oder Wohnungsbesitzer können sich über moderne Energietechniken wie Wärmepumpen, Solarstrom, Pellet-Kessel, Wärmedämmung und Passivhausfenster informieren. Auch gibt es so manchen Tipp, wie man durch eine änderung seines Verhaltens Energie und damit Kosten sparen kann. Ein zentrales Thema dieser Sonderschau ist der Energiepass, der im nächsten Jahr Pflicht wird: Haus- und Wohnungsbesitzer müssen dann ihren Mietern den Energiebedarf ihrer Immobilie nachweisen.
Zweitgrößtes Messethema ist der Haushaltsbereich. In den Hallen 11, 12, 16 und 17 sowie im Freigelände finden Hausfrauen und -männer modernste Haushaltshelfer wie multifunktionale Küchenmaschinen, Hochleistungsstaubsauger, komfortable Dampfreiniger, zeitsparende Bügelsysteme und Nähmaschinen mit allerlei Finessen. Komfortable Sessel, edle Küchen, Wasserbetten und komplette Einrichtungen präsentiert der Wohnbereich in der Doppelhalle 14. Um Mode und gutes Aussehen geht es in der Halle 15 rund um das Modenschau-Café, auf dessen Laufsteg dreimal täglich – 12, 14 und 16 Uhr – schicke Kleidung für sie, ihn und die Kleinen gezeigt wird.
Wer sich für das Thema Gesundheit interessiert, darf die Halle 13 nicht auslassen. Hier befindet sich ein 700 Quadratmeter großer Gesundheitspark, für dessen Realisierung der Messeveranstalter das Netzwerk Internationale Gesellschaft für Prävention e. V. gewinnen konnte. Zahnärzte informieren über Implantate und kinderfreundliche Kariesbehandlung, Schönheitschirurgen erklären das Vorgehen beim Fettabsaugen oder Facelifting, Optiker testen die Sehstärke. Wer gesundheitlich eingeschränkt ist, kann Kontakt zu Selbsthilfegruppen aufnehmen – zum Beispiel bei Epilepsie, Multipler Sklerose, Krebs und Depressionen. Gesundheits-Checks und Fachvorträge runden das Angebot ab. Der Gesundheitspark steht unter der Schirmherrschaft von Hessens Sozialministerin Silke Lautenschläger und Darmstadts Gesundheitsdezernent Jochen Partsch.
Highlight im Rahmenprogramm der Hessenschau ist die Reptiliensonderschau „World of Reptiles“ in der Halle 10. „Schlangenflüsterer“ Peter Rieth herrscht hier über 800 Quadratmeter nachgebauten Dschungel und mehrere hundert Reptilien, die in artgerechten Terrarien die Messetage verbringen – wenn ihr Besitzer sie nicht gerade auf die Bühne holt. Unter dem Motto „Sehen, staunen, anfassen und begreifen“ lädt der „überzeugungstäter“ Peter Rieth das Publikum ein, seine Schlangen, Echsen und Spinnen zu streicheln und damit eventuell vorhandene Vorurteile oder ängste abzulegen. Rieth ist stolz darauf, dass er die in Deutschland heimischen Reptilienarten komplett präsentieren kann. Doch kommen seine Zöglinge aus allen Kontinenten. „Eine faszinierende Weltreise zu den Wundern der Amphibien und Reptilien“, nennt er selbst seine spektakuläre Schau.
13, 15 und 16.30 Uhr – diese Zeiten sollten sich Freunde kulinarischer Genüsse merken. Drei Meister ihrer Zunft lassen sich bei den beliebten Koch-Shows auf die Finger und in die Töpfe schauen: Georg Röder vom Szene-Restaurant „Blaue Hand“ in Groß-Bieberau, Rolf Müller, der den Familienbetrieb „Restaurant Bölle“ in Darmstadts Nieder-Ramstädter Straße führt, sowie Rüdiger Klotzsch aus Pfungstadt. Schauen, probieren und, wenn’s schmeckt, daheim nachkochen, lautet die Devise der unterhaltsamen Shows, bei denen man manchen Küchentrick erfährt. Auf dem Speiseplan steht so Leckeres wie Rahmsuppe von heimischen Radieschen, Gefüllter Blumenkohl unter der Käsehaube, Grünkern-Risotto mit Pfifferlingen und zur Abrundung Odenwälder Zwetschengrütze als Nachtisch.
Dem Trend zu kleineren Gärten widmet sich das 100 Quadratmeter große Gartenparadies der Hessenschau. Ulrich Schäfer, Inhaber des gleichnamigen Gartenbauzentrums in Arheilgen, hat dabei insbesondere die stetig wachsende Zahl der Reihenhäuser und ihre Mini-Vorgärten vor Augen. Für deren Bepflanzung empfiehlt er kleine Hausbäume und langsam wachsende Gehölze. Auf der Messe zeigt er, wie hübsch solche Gärten aussehen können. Auch eine attraktive Einfassung von Wegen und Beeten gehören zu seiner Vorstellung von einem ansprechenden Vorgarten, den er als die „Visitenkarte der Hausbesitzer“ bezeichnet. Seine Ideen aus Granit lassen sich ebenfalls daheim verwirklichen.
Stelzenlaufen, jonglieren, zaubern oder auf einem Seil balancieren – welches Kind bekommt da nicht große Augen und macht gerne mit? Auf der Hessenschau erwartet die Kleinen im Spiel- und Erlebnisparadies der bekannte Kinderzirkus „Datterino“, in dem sie die Hauptpersonen sind. Zirkuspädagogen zeigen ihnen, wie’s geht, und mit etwas Geschick können sie den Eltern bald darauf ihre Nummer vorführen. Wer beim Zirkusprogramm nicht mitmachen möchte, lässt sich ein Löwengesicht schminken oder tobt sich bei Wettkämpfen und Gesellschaftsspielen aus. Regie auf dem Freiplatz neben Halle 18 führt der Bund der Katholischen Jugend BdKJ.
Während die Kleinen im Spiel- und Erlebniszelt ihren Spaß haben, können die Erwachsenen schnell mal in die Halle 18 huschen und sich an der Ausstellung „Design im Wandel der Zeit“ erfreuen. Das Darmstädter Institut für neue Technische Form auf der Mathildenhöhe stellt seine Haushaltsgerätesammlung vor: Telefone, Haartrockner, Zitruspressen, Schneebesen, elektrische Mixer, Kaffeemühlen und manches mehr. Die ältesten Exponate, Bügeleisen aus Porzellan und Eisen, stammen aus dem 19. Jahrhundert, die fröhlichsten, heiter bunt dekorierte Saftgläser, aus den 50er Jahren. So manches „weißt du noch…“ wird in dieser Halle zu hören sein.
Messebesucher, die von der Alsfelder Straße kommen, starten ihren Rundgang in der Halle 1, der sogenannten Informationshalle. Hier präsentieren Behörden, Verbände, Vereine und andere Organisationen ihre Angebote und laden zum Gespräch ein. Bei der Rentenversicherung kann man sich Auskunft über die Höhe der zu erwartenden Altersrente holen, die Agentur für Arbeit informiert über den Stellenmarkt, die Hessische Staatskanzlei gibt einen überblick über die Struktur und das Wirken der Landesregierung, der Bauverein stellt seine Objekte vor, das Staatstheater informiert über die neue Spielzeit und führt am Computer vor, wie bequem Theaterbesucher ihre Tickets im Internet erwerben können.
Der von der Landesregierung getragene, neue Verein Hessen Design e.V. lenkt mit seiner Wanderausstellung „design on tour“ – gestapelte Kisten, in denen sich Designobjekte befinden – die Blicke auf sich. Auch die evangelische und die katholische Kirche sind in dieser Halle anzutreffen. „Da, wo Hoffnung ist“, verspricht das Katholische Dekanat Darmstadt und lädt die Besucher zu kreativem oder besinnlichem Handeln ein. Das Dekanat betreibt auch den Messekindergarten an seinem Stand. Die Stadtmarketinggesellschaft Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH präsentiert in der Informationshalle verschiedene Einrichtungen und Angebote: das Vivarium (25./26.8.), das BIZ Bürgerinformationszentrum (27./28.8.), das Vermessungsamt (28.8.), den EAD Eigenbetrieb Abfallwirtschaft und Stadtreinigung (30.8.), die Feuerwehr (31.8.), das Frauenbüro (1.9.) und die Volkshochschule (2.9.).
Mit „Dienstleistungen nach Maß“ wirbt der Verein Servicebörse Odenwald e.V. auf der Hessenschau. Deren 1. Vorsitzende Manuela Weidmann macht die Initiative bekannt, die sich aus einem Modellprojekt des Landfrauenverbandes Hessen heraus bewährt und verselbstständigt hat. Die Servicebörse stellt den Kontakt zwischen Anbietern unterschiedlichster Dienstleistungen und Nachfragenden her. Auf ihrer Liste stehen Putzeinsätze, Gartenarbeit, Hausreparaturen, Tierbetreuung, Fahr- und Ausflugsservice, Büro- und Schreibservice sowie mobile Friseurdienste und Massagen. Nach dem guten Start im Odenwald will der Verein nun eine Servicebörse in Darmstadt einrichten und wirbt auf der Hessenschau dafür.
Die Hessenschau Darmstadt hat an allen neun Messetagen von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Kassenschluss ist jeweils eine Stunde vor Ausstellungsende. Die Eintrittspreise: Erwachsene 5,00 Euro, Kinder ab 13 Jahre 4,00 Euro. Das Nachmittagsticket, gültig Montag bis Freitag ab 15.00 Uhr, kostet 4,00 Euro. Schüler im Klassenverbund zahlen 3,00 Euro, der begleitende Lehrer ist frei. Kinder bis einschließlich zwölf Jahre haben in Begleitung Erwachsener ebenfalls freien Zutritt. Senioren erwerben das Eintrittsticket an den Seniorentagen Montag und Donnerstag bei Vorlage ihres Rentnerausweises für 3,00 Euro. Der gleiche Preis gilt für Landfrauen am Mittwoch (Landfrauentag) bei Vorlage des Mitgliedsausweises. Für Familie gibt es am Freitag (Familientag) ein besonders attraktives Angebot: Zwei Erwachsene mit bis zu drei Kindern im Alter bis 15 Jahre zahlen für die Familienkarte ganztags nur 8,00 Euro, halbtags ab 15 Uhr 5,00 Euro. Den Ausstellungskatalog erhalten die Messebesucher kostenlos.
Mit den Straßenbahnlinien 4 und 5 kommen Messebesucher direkt zum Messegelände. Autofahrer haben die Möglichkeit, ihren Wagen vergünstigt im Parkhaus Bürgerparkviertel (Bauverein) abzustellen. An den Wochenenden stehen kostenlose Stellplätze auf dem Parkplatz der Firma Merck zur Verfügung, dort sind Pendelbusse im Einsatz. Behindertenparkplätze befinden sich am Ausstellungsgelände (Tor 1) in der Marburger Straße.
Weitere Informationen über die Messe unter www.hessenschau-darmstadt.de.







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